Jochen Brusch

„Die Phrasen waren exquisit, das Pianissimo atemberaubend und der Ton mirakulös“ So schrieb die „New Jersey Classical Society“ über eine Aufführung der Violinkonzerte von Bach mit Jochen Brusch und dem „New Jersey Chamber Orchestra“.

Nach Ausbildungsjahren und Diplomprüfungen an den Musikhochschulen in Duisburg, Essen, Hannover sowie am „Royal College of Music“ in London spielte Jochen Brusch zunächst sechs Jahre in einem Klaviertrio in Dänemark („Herning Stadstrio“), danach als Konzertmeister der „Essener Philharmonie“ und kam 1989 in die Universitätsstadt Tübingen. Hier lebt er als freischaffender Musiker mit vielfältigem musikalischen Wirken.

Konzerteinladungen führten ihn in fast alle europäische Länder sowie nach Fernost. Über 20 mal überquerte er den Atlantik, um in den USA zu konzertieren.

Auf zahlreichen CD-Einspielungen liegen ca. 200 Werke vor, neben bekannten Meisterwerken auch viele Raritäten und neue Transkriptionen.

Einige seiner Kompositionen und Bearbeitungen sind bei namhaften Verlagen erschienen.

Der mehr pädagogisch ausgelegte Teil seiner Tätigkeiten umfasst das Unterrichten, Dirigieren, die Schulkonzerte im Auftrag der dänischen Kulturbehörden sowie die beliebten Vortrags-Konzerte, darunter die Reihen „Portraits jüdischer Geiger“ und „Liebesgeschichten in der Musik“.

Jochen Brusch spielt ein umfangreiches Repertoire, u.a. sämtliche Solosonaten von Bach und Ysaye, ca. 30 Violinkonzerte, Werke jüdischer Komponisten wie H.W. Ernst, J. Joachim, H. Wieniawski, C. Goldmark, nordische Musik sowie „musikalische Ausflüge“ in die Bereiche Tango, Klezmer, Gipsy und Rock.

In letzter Zeit haben die Projekte „Retro Rock“ zusammen mit dem dänischen Organisten Sven-Ingvart Mikkelsen mit Musik von u.a. Pink Floyd, Procol Harum, Jethro Tull sowie die Musikshow „Father and Son“ mit seinem Rockmusiker-Sohn Tristan Brusch für Aufmerksamkeit gesorgt.

Das Interesse an alten Geigen und die Leidenschaft, klangvolle Instrumente aufzuspüren, haben zur Gründung des „Geigenateliers Brusch“ geführt.

Sein bevorzugtes Konzertinstrument ist eine von S.P. Greiner gefertigte Violine, eine Kopie der legendären Guarneri del Gesù, die einst Paganini spielte.


Siehe auch www.jochenbrusch.de